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Wenn man von der sonnigen Ortschaft Pescia weiter nach
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Svizzera Pesciatina |
den Apenninen fährt, kommt man in ein bezauberndes Gebiet, das vom Historiker Sismondi „Svizzera Pesciatina“ genannt wurde. Dieses bezaubernde Gebiet erstreckt sich über die beiden Täler Pescia und Torbola. Gut zehn wohlerhaltene Kastelle oder Burgdörfer, von Wäldern umgeben, charakterisieren diese grüne Landschaft.
Das natürliche Tor der Svizzera Pesciatina ist Pietrabuona, eine auf einem strategischen Hügel erbautes Dorf, und wo man das bekannte Papiermuseum besuchen kann. Alte Papiermühlen dem Fluss entlang zeugen von einer Jahrhundert alten Tätigkeit in dieser Gegend.
Weiter in Richtung Torbola Tal erreicht man das Dorf Medicina und dann Fibbialla di Valleriana; danach erreicht man die Burg von Aramo, die sich wagemutig auf einem hohen Felsvorsprung erhebt.
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Svizzera Pesciatina |
Weiter geht es dann nach San Quirico und Castelvecchio, wo noch eine romanische Kirche, San Tommaso – dem Heiligen Thomas gewidmet, steht. Von Stiappa aus nach Pontito kommt man endlich nach Sorana, ein altes, auf den Hängen des Monte Petritulo liegende Burgdorf, dessen Namen vom Wort Sovrana (Herrscherin) abgeleitet wurde, und auf seine strategische Lage deutet. Sorana ist hauptsächlich seiner weißen Bohnen wegen bekannt, einer besonderen Bohnensorte mit einem köstlichen Geschmack. Sorana ist mittlerweile ein Treffpunkt für Feinschmecker und Freunde der traditionellen Gastronomie geworden.
Der Hauptort in dieser kleinen, toskanischen Schweiz ist Vellano, einst ein weit bekannter Luftkurort. Das antike Avellanum liegt in panoramischer Lage über dem Pescia-Tal. Unterhalb der Burg, außerhalb der Stadtmauern, steht di Kirche der Heiligen Sixtus und Martin, die einst dem antiken Benediktiner-Kloster gehörte.
Empfehlenswert ist auch ein kleiner Besuch im „Museo Storico Etnografico del Minatore e del cavatore“ (Historisch-ethnographische Museum der Berg- und Grubenarbeiter), in dem man noch alte Werkzeuge und Maschinen, wie auch eine reiche Sammlung von Mineralien besichtigen kann.
San Quirico: Dieses Kastell zählt zu den schönsten im Valleriana-Tal. Auf dem Osthang des Berges Battifolle gelegen, kann man von hier sämtliche Täler überblicken. Im Ortszentrum winden sich die Gassen ineinander und nicht selten führen sie unter die Häuser durch kleine Tunnels, oder man geht an bezaubernden Pergolen und Vordächer vorbei. Im unteren Teil des Dorfes steht die Kirche der Heiligen Quirico und Giuditta. Interessant ist sicher das „Museo della Civiltà Contadina“, Museum des Bauernleben im Innern des Landgasthofes “Il Frantoio”.
I Die Bohnen aus Sorana
Perlefarben, klein und mit einer hauchdünnen Schale wir diese Bohnensorte in kleinen Landflecken dem Fluss Pescia entlang angebaut. Die hiesigen Bauern überliefern sich das Saatgut. Sehr schmackhaft und verdaulich, ist diese Bohne die absolute Königin der einheimischen Küche und am besten kocht man sie im Fiasco, eine dickbauchige Flasche die hier Gozzi genannt wird.
Web Site Comune Pescia >>
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